Buchhaltungsprogramme sind aktuell mehr denn je auf dem Vormarsch und ersetzen sukzessiv die analoge Buchführung in Papierform. Bei der Auswahl einer passenden Buchhaltungssoftware für Mac ist allerdings Vorsicht geboten; Einige Lösungen laufen nicht auf dem Betriebssystem oder sind lediglich zu hohen Preisen erhältlich.

Inhalt:

  1. Wozu dient Buchhaltungssoftware?
  2. Buchhaltungssoftware für Mac - Welche Rolle spielt die Cloud?
  3. Was muss eine Buchhaltungssoftware für Mac können?
  4. Wie viel kostet eine Buchhaltungssoftware für Mac?
  5. Welche Buchhaltungssoftware ist für Mac verfügbar?
  6. Fazit: Die ideale Buchhaltung für Ihren MacOS


Wozu dient Buchhaltungssoftware?

Buchhaltungssoftware macht Nutzerinnen und Nutzern das berufliche Leben in vielerlei Hinsicht einfacher. Dank digitaler Prozesse und Möglichkeiten zur Automatisierung können Unternehmen mit diesen Programmen im Arbeitsalltag von praktischen Vorteilen profitieren:

  • Reduktion von manuellem Aufwand
  • Frühzeitiges Erkennen und Vermeiden von Fehlerquellen
  • Flexibleres Arbeiten
  • Einsparung von Zeit und Kosten

Besonders für Gründerinnen und Gründer ist Buchhaltungssoftware eine wertvolle Hilfestellung, um im bürokratischen Wirrwarr der Buchführung den Überblick zu behalten. Doch auch für mittelständische und große Unternehmen bieten diese Programme etliche Vorzüge gegenüber der analogen Arbeit in Puncto Übersicht und Kosteneffizienz.

Kein Wunder also, dass auch Mac-Besitzer und -Besitzerinnen nicht auf Buchhaltungssoftware verzichten möchten und ebenfalls nach Lösungen für ihr Betriebssystem suchen.

Buchhaltungssoftware für Mac - Welche Rolle spielt die Cloud?

Mit cloudbasierten Buchhaltungsprogrammen können Mac-Nutzer und -Nutzerinnen ihre Buchhaltung ortsunabhängig verwalten und sind nicht zwingend an Tools gebunden, die auf einem stationären PC installiert sind.

Des Weiteren kann Cloud-Buchhaltungssoftware meist auch mit dem Mac direkt über den Browser aufgerufen werden und bietet dadurch eine ideale Barrierefreiheit für jedes Betriebssystem.


Was muss eine Buchhaltungssoftware für Mac können?

Die Anforderungen an eine Buchhaltungssoftware für Mac-Geräte sind im Grunde dieselben, wie auch für andere Betriebssysteme. Obwohl es zwischen den einzelnen Anbietern am Markt teilweise große Unterschiede hinsichtlich der Funktionen geben kann, gibt es dennoch einige Features, die für eine adäquate Buchhaltung in digitaler Form unabdingbar sind.

Verwaltung von Ein- und Ausgangsrechnungen

Eine Buchhaltung sollte laut GoBD (Grund­sät­ze zur ord­nungs­mä­ßi­gen Füh­rung und Auf­be­wah­rung von Bü­chern, Auf­zeich­nun­gen und Un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form so­wie zum Da­ten­zu­griff) vor allem eines sein: lückenlos.

Um das zu gewährleisten, bietet Buchhaltungssoftware auch auf dem Mac eine einfach Speicherung und Kategorisierung von Rechnungsdokumenten. Dabei können beispielsweise Ausgangssrechnungen direkt in der Software erstellt und Eingangsrechnungen (zum Beispiel Bewirtungsbelege oder Lieferantenrechnungen) in wenigen Klicks importiert und archiviert werden.

Viele Programme ermöglichen für den zweiten Fall sogar einen sogenannten Belegscan. Mit ihm können Rechnungen ganz einfach mit der Kamera des Smartphones abfotografiert und in das Buchhaltungsprogramm geladen werden.

Erstellung und Versand von Rechnungen, Angeboten & Co.

Wie oben bereits kurz angerissen, sollte Buchhaltungssoftware auf dem Mac auch in der Lage sein, Dokumente zu erstellen und direkt zu versenden. Zu diesen Dokumenten gehören vorrangig:

  • Rechnungen
  • Angebote
  • Lieferscheine
  • Auftragsbestätigungen

Für die Erstellung können meist praktische Vorlagen verwendet werden oder Nutzerinnen und Nutzer kreieren ihre Rechnungsdokumente komplett nach eigenem Belieben.

Der Versand erfolgt meist direkt aus der Software, was zum einen Papier spart und zum anderen innovative Möglichkeiten für Automatisierungen in nachfolgenden Schritten der Buchhaltung eröffnet.


Ganzheitliches Mahnwesen

Auch digitale Rechnungen werden mal vergessen. Wenn Kundinnen und Kunden nach wiederholter Erinnerung ihre offenen Forderungen nicht begleichen, hilft nur eins: die Mahnung.

Mit Buchhaltungsprogrammen können Sie Mahnprozesse automatisieren und Mahnstufen nahtlos aufeinander abstimmen. Viele Softwarelösungen ermöglichen es Ihnen sogar, individuelle Mahngebühren zu hinlegen, die dann für die jeweilige Mahnstufe automatisch übernommen werden.

Häufig können Sie auch auf vorgefertigte Mahnvorlagen zurückgreifen, sodass Sie stets die richtigen Formulierungen für Ihre Mahnung verwenden.


Management von Kundendaten und Artikeln (CRM)

Fast alle Buchhaltungsprogramme verfügen heutzutage über ein integriertes Customer-Relationship-Management-System (oder kurz CRM-System). Hier werden Kundendaten gespeichert, um für die Erstellung von Rechnungen, Angeboten, Mahnungen & Co. schnell darauf zurückgreifen oder sogar ganze Fakturierungsprozesse automatisieren zu können.

Zu den hier hinterlegten Daten zählen zum Beispiel Namen von Kundinnen und Kunden, der Name des Unternehmens, Adressen, Kontaktdaten, Bankverbindungen und Steuernummern.

Ergänzend dazu können Sie in vielen Programmen Ihre Artikel und Dienstleistungen definieren und mit mit weiterführenden Informationen und Preisen ausweisen. So erlaubt Ihnen die Software, neue Positionen in nur wenigen Klicks zu Rechnungen hinzuzufügen.


Steuerliche Schnittstellen

Um nicht nur die Buchhaltung, sondern auch steuerliche Prozesse digital zu gestalten, gibt es nicht selten optionale Schnittstellen, die Buchhaltungssoftware mit Anbietern wie der DATEV verbinden lässt.

Zudem haben Sie dabei oft die Möglichkeit, Ihrer Steuerberatung direkten Zugriff auf steuerlich relevante Dokument zu gehen. Das macht beiden Parteien die Steuererklärung um einiges leichter und spart Zeit - und Ihnen dadurch bares Geld.


Schnittstellen zum Business Banking

Damit Sie Ihre Finanzen stets im Auge behalten, erlaubt die meiste Buchhaltungssoftware für Mac zudem Integrationsmöglichkeiten für Ihr Banking.

Egal, ob traditionelle Bank oder modernes Online Business Banking: Durch solche Schnittstellen profitieren Sie von einer Echtzeit-Synchronisation zwischen Buchhaltung und Transaktionen und können finanzielle Geschäftsentscheidungen immer auf Basis aktueller und verlässlicher Kennzahlen treffen.


Wie viel kostet eine Buchhaltungssoftware für Mac?

Die Preise von Buchhaltungssoftware für den Mac unterscheiden sich teilweise stark - je nachdem, welche Funktionen die Programme abdecken.

Während man als Freiberufler oder Freiberuflerin eine taugliche Software bereits für unter 10 Euro bekommen kann, sind den Preisen nach oben quasi keine Grenzen gesetzt.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Buchhaltungssoftware, die Sie auf dem Mac nutzen und zudem direkt mit CAYA verknüpfen können.

Buchhaltungssoftware

mtl. Preis (günstigster Tarif)

mtl. Preis (höchster Tarif)

Billomat

8 Euro

ab 50 Euro

BuchhaltungsButler

24,95 Euro

79,95 Euro

domonda

79 Euro

auf Anfrage

Fastbill

8,99 Euro

ab 53 Euro

Papierkram

kostenlos

40 Euro

Accountable

kostenlos

15 Euro

GetMyInvoices

11 Euro

59 Euro

Damit Sie die passende Buchhaltungssoftware für die Bedürfnisse Ihres Unternehmens finden, haben wir für Sie einen Vergleich der besten Anbieter für die Online-Buchführung aufgestellt.


Welche Buchhaltungssoftware ist für Mac verfügbar?

Da der Kauf eines Buchhaltungsprogramms meist eine langfristige Entscheidung ist und Fehlentscheidungen beim Erwerb in hohen Kosten und viel Aufwand resultieren können, sollte die Wahl wohlüberlegt getroffen werden.

Im Nachfolgenden finden Sie deshalb eine Übersicht von ausgewählter Buchhaltungssoftware für den Mac, die Sie zudem in nur wenigen Klicks mit CAYA verknüpfen können:


Fazit: Die ideale Buchhaltung für Ihren MacOS

Bezüglich ihrer Funktionen unterscheidet sich Buchhaltungssoftware für den Mac nicht sonderlich von ihrem Windows-Pendant. Dennoch sollten Unternehmerinnen und Unternehmer vor dem Erwerb eines Programms genau überprüfen, ob die jeweilige Lösung auch tatsächlich für MacOS verfügbar ist.

Wer hier ganz sicher gehen möchte, wählt am besten eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware. Diese Programm speichern ihre Daten in der Cloud, können über den Web-Browser aufgerufen und genutzt werden und benötigen keine Installation auf dem stationären Computer. Das macht sie zu 100 Prozent unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem und bietet Ihnen weitere Vorteile in Puncto Zuverlässigkeit und Flexibilität.

Um unter den Cloud-Buchhaltungsprogrammen dann genau die passende für Ihr Unternehmen zu finden, sollten Sie sich die Funktionen und Preise der Auswahlmöglichkeiten ansehen. So können Sie überlegen, welche Software sowohl zu den Bedürfnissen als auch zum aktuellen Stand Ihres Unternehmens passt.

Über den Autor:
Philip Zimmermann ist Gründer der Online-Agentur Digitales Studio, die sich mit Webdesign, Suchmaschinenoptimierung, Web Analytics und Content Marketing befasst. Seine berufliche Erfahrung sammelte er im Content Marketing & SEO verschiedener FinTechs - unter anderem bei einem Unternehmen für cloudbasierte Buchhaltungssoftware.